Begriff Erkärung
Abholung Nach der letzten Prüfung eines Couleurstudenten wird dieser von seinen Bundesbrüdern vor dem Prüfungsgebäude empfangen und zu weiteren Feierlichkeiten ins Stammlokal begleitet.
AC Allgemeiner Convent. Versammlung aller Aktiven und Inaktiven.
ad fundum "bis zum Boden". Erfolgt dieser Befehl muss das Glas augetrunken werden.
AGC Arbeitsgruppenconvent. Dient der Vorbereitung der WAC bzw. der Behandlung aktueller Probleme unter der Leitung des Conseniors.
Akklamation Eigentlich der zustimmende und bekrräftigende Zuruf einer Volksmenge. Im studentischen Brauchtum ist dieser Zuruf durch mechanische Geräusche - insbesondere durch Klopfen - ersetzt worden. Die Begrüssung des Dozenten und der Beifall am Ende der Vorlesung erfolgt durch Klopfen auf die Hörsaalbänke. Rechtliche Funktion hat die Akklamation in den Conventen. Wenn eine qualifizierte Mehrheit nicht gefordert ist, können Anträge per Akklamation angenommen werden. Akklamtionsentscheidungen müssen durch den Leiter des Conventes bestätigt werden.
Aktiver Studierendes Mitglied der Verbindung.
Aktivitas Gemeinschaft aller Aktiven.
Aktuar Schriftführer der Verbindung.
AKV Akademische Komment Verbindung.
Alma mater lat. nährende Mutter. Ehrende Bezeichnung für die Universität.
Altherr Ehemaliges Mitglied der Aktivitas, welches sein Studium beendet hat.
amicitia Freundschaft, Teil der Devise des Schw.StV.
AV Akademische Verbindung.
Bacchus Römischer Weingott.
BC Burschenconvent. Versammlung aller Burschen der Aktivitas.
bemoost Alt, ehrwürdig, Bezeichnung für Studenten in den letzten Semestern.
bibite! Trinkt!
bierehrlich vollberechtigt.
Bierfamilie Durch die Wahl eines Leibburschen wird dieser automatisch zum persönlichen Biervater. So entstehen im Laufe der Zeit eigentliche Bierfamilien.
Bierjunge herausfordernder Zuruf, der als schwache Beleidigung aufgefaßt wird. Der Beleidigte ernennt einen Unparteiischen, der das Kommando über den umgehend nach dem Biercomment auszuführenden Bierjungen übernimmt. Er schließt mit der Bekanntgabe des 1. und 2. Siegers.
bierkrank Unfähigkeit zum Genuß alkoholischer Getränke.
Bierminute Studentisches Zeitmass. Bei den Froburgern beträgt eine Bierminute die Hälfte einer normalen Minute.
Biernagel Ziernagel auf den Einbänden eines Buches zum Schutz desselben gegen Nässe auf den Tischen.
Bierorgel Klavier.
Bierspiel Den Biergenuss fördernder Zeitvertreib (Rundgesänge).
Bierstreit Die Annahme eines Bierjungen führt zu einem stets fürchterlichen Bierstreit.
Biervater Familiäre Bezeichnung für den Leibburschen.
Bierverschiss Verweis eines Farbenstudenten durch das Präsidium vom gemeinsamen Stammtisch. Kann nun durch ein anderes Mitglied aus dem "Verschiss" wieder "herausgepaukt" werden.
Bischof Bierduell auf drei Ganze.
Block Bund akademischer Kommentverbindungen. Teil des Schw.StV. Im Block sind vereinigt:
AKV Alemannia (Fribourg), AV Bodania (St.Gallen), AKV Burgundia (Bern), AKV Kyburger (Zürich), AKV Neu-Romania (Fribourg), AKV Rauracia (Basel), AV Turicia (Zürich).
Blume Unangekneiptes Glas Bier.
Brandfuchs Fux im zweiten Semester.
Breiter Stein Urspr. Bezeichnung für den Bürgersteig. Im 18. und 19. Jahrhundert nahmen die Burschen es als ihr natürliches Vorrecht in Anspruch, gegenüber Füxen und Bürgern den Vortritt zu haben. Zwischen den einzelnen Verbindungen gab es um die Frage, welcher Verbindung der Vortritt gebühre, oft Auseinandersetzungen (vgl. die dritte Strophe des Liedes "O alte Burschenherrlichkeit...")
brummen fordern (Bierduell).
Bude Bezeichnung für eine Studentenwohnung.
Bummel Bezeichnet seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Studentensprache ein schlendernder Spaziergang. Bei den Froburgern bekannt sind insbesondere der Maibummel im Frühling und der Fuxenbummel.
Bummler Studentischer Spazierstock.
Bundesbruder Mitglied der eigenen Studentenverbindung (Anrede).
Bundeslied Verbandslied (Riesenkampf).
Bursch Vollberechtigtes Mitglied der Verbindung nach vollendeter Fuxenzeit und bestandener Burschenprüfung.
Burschenprüfung Prüfung, bei welchem die couleurstudentischen Kenntnisse getestet werden. Voraussetzung, um Bursch zu werden.
Burschensalon Gemeinschaft aller Burschen. Am Kommers ist der Consenior der Vorstehende des Burschensalons.
Burschenschaft Im engeren Sinne Bezeichnung für eine Richtung im Spektrum der Korporationen mit meist deutsch-vaterländischer Ausrichtung, die sich seit 1815 in Anlehnung an die Urburschenschaft entwickelte. Die Deutsche Burschenschaft ist die Gemeinschaft der Burschenschaften, die aus der am 12. Juni 1815 in Jena gegründeten Burschenschafteb hervorgegangen sind oder sich zu der aus ihr hervorgegangenen Bewegung bekennen.
burschikos Nach Art der Burschen.
Burse studentisches Konviktsgebäude. Aus diesem Begriff leitet sich die Bezeichnung Bursche ab.
CA Centralaktuar. Charge innerhalb des CC des Schw.StV.
Cantus Bezeichnung für ein studentisches Lied.
Cantusmagister Niedere Charge, zuständg dafür, dass in der Verbindung das studentische Liedgut gepflegt wird.
CCB Corporierten Convent Basel. Verband aller Verbindungen an der Universität Basel (Ehemals DelegiertenConvent).
Cerevis Bezeichnet seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine runde, steife und schirmlose, mit Gold- oder Silberfäden reich bestickte Kappe, die zum Wichs getragene Kopfbedeckung.
Cerevisia lat. Bier.
Charge Amt, Ehrenstelle. Bezeichnung für die Führungsämter einer Verbindung.
chargieren Erst seit neuerer Zeit wird das Auftreten in Vollwichs als "chargieren" bezeichnet. Chargiert wird insbesondere bei Kommersen, Festumzügen, Hochzeiten oder Beerdigungen.
Colloquium Redeerlaubnis.
Comment (frz. "wie") Regularium und Glossar für bestimmte Formen des studentischen Brauchtums und Gemeinschaftslebens.
Commilitone Anrede unter Studenten.
Consenior Stellvertreter des Seniors.
Convent Beratendes und beschlußfassendes Organ einer Verbindung als Ausdruck des demokratischen Prinzips.
Corona Teilnehmerkreis
Couleur Aus Band und Mütze bestehendes Erkennungszeichen
Couleurband Es wird von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen und besteht aus den Farben der Verbindung. Füxe tragen ein ähnliches Band, welches jedoch nur zwei Farben beinhaltet.
Couleurdame Bei einer Verbindung offiziell annoncierte Dame, die regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen wird.
Couleurstrophe Die Couleurstrophe ist ein Lied, das allen Verbindungen eigen ist und die wesentlichen Grundsätze der Verbindung erläutert. Meist wird eine bekannte studentische Melodie aufgenommen und ein eigener Text dazu gedichtet.
CP Centralpräsident. Er wird alljährlich an der GV des Schw.StV. für ein Jahr gewählt .
cps colores portandi sunt. Lat. die Farben sind zu tragen.
Crambambuli Getränk gleich einer Feuerzangenbowle, dessen Genuss meist mit einer feierlichen Zeremonie verbunden ist.
cum tempore (c.t.) Mit der akademischen Viertelstunde.
CV Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen.
Dechargierung Amtsübergabe.
Devise gemeinsame Wertvorstellungen in Kurzform ausgedrückt.
Diamant Unangekneiptes Glas Schnaps
Dimission Entlassung eines Mitgliedes auf Zeit oder auf Dauer.
Doktor Bierduell auf zwei Ganze.
EKV Europäischer Kartellverband = Dachverband der konfessionellen Studentenverbände in Deutschland, Österreich, Belgien, Schweiz.
ex lat. aus.
Extralokaler Mitglied der Verbindung, welcher sich zu Studienzwecken an einer anderen Universität immatrikuliert hat.
Farbenbruder Mitglieder verschiedener Studentenverbindungen, nennen sich auch Farbenbruder.
FC Fuxenconvent. Versammlung aller Fuxen unter der Leitung des Fuxmajors.
fidel fröhlich.
Fink Bezeichnung für einen Studenten, der nicht in einer Verbindung aktiv ist.
Flaus Eine mit Verschnürungen versehene festliche Jacke. Bestandteil des Vollwichs.
Fux Neues Mitglied einer Verbindung. Während der meist zweisemestrigen Fuxenzeit hat das neue Mitglied die Gelegenheit, das Verbindungsleben und die anderen Mitglieder kennenzulernen.
Fuxmajor Vorsteher der Fuxenstalls.
Gambrinus Heiliger des Bieres.
GV Gymnasialverbindung.
habeas lat. du hast.
Hammerschmied Spezieller studentischer Rundgesang, bei welchem die Gläser auf die Sitzfläche des Tuhles im Takt geschlagen werden.
Hochofficium feierlicher Teil des Kommerses.
Inaktiver Studierendes Mitglied der Aktivitas einer Studentenverbindung, daß aus studientechnischen Gründen (Hauptprüfungen, Diplomarbeit, Praxissemester etc.) von verschiedenen Verpflichtungen befreit ist.
Initium Fidelitatis Beginn des inoffiziellen Teils eines Kommerses.
Inofficium Letzter Teil des Kommerses.
Kanone Bezeichnung für die schwarzen Stiefelschäfte.
Karzer Kerker der Universität.  
Kasten-X Niedere Charge. Zuständig für das Material der Verbindung.
KB Katholische Burschenschaft.
KdStV Katholisch deutsche Studentenverbindung.
keilen neue Mitglieder anwerben.
Kommers (von lat. commercium = Verkehr), akademische, mit Biergenuss verbundene, hochoffizielle Feier. Anlass des Kommerses ist insbesondere der Anfang bzw. das Ende des Semesters.
Korporation Oberbegriff für alle Arten studentischer Vereinigungen.
Korps/Corps Bezeichnung einer farbentragenden und schlagenden Studentenverbindung, die ihre Tradition auf die Landsmannschaften des 18. Jahrhunderts zurückführt. Die Corps des 19. Jahrhunderts sind gekennzeichnet durch strengen Komment, durch die Froderung von Bestimmungsmensuren, durch die Bereitschaft zu unbedingter Satisfaktion mit der Waffe, durch einen strengen Ehrbegriff und durch Solidarität mit dem Herrscher bei gleichzeitigem Verzicht auf konfessionelle und parteipolitische Bindungen. Von den vor 1938 bestehenden Corps-Verbänden existieren in Deutschland noch der Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) und der Weinheimer Senioren-Convent (WSC).
krass rauh, ungeschliffen.
Landesvater Seit dem 18. Jahrhundert üblicher Brauch, bei dem die Mützen auf den Schläger aufgespießt werden. Früher als Bekenntnis zu Landesvater und Vaterland, heute mehr Bekräftigung des Burscheneides.
Landsmannschaft heute Bezeichnung eines Korporationsverbandes ("Deutsche Landsmannschaft") bzw. einer diesem zugehörigen Studentenverbindung.Ursprünglich ein Studentenverein von Leuten aus der gleichen Heimat. Die Bezeichnung Landsmannschaft ist um 1700 entstanden. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Landsmannschaften de facto die offizielle Organisation der Studenten, mit der heutigen Studentenschaft vergleichbar. Diese Landsmannschaften kannten das Lebensbundprinzip noch nicht. Aus den Landsmannschaften des 18. Jahrhunderts wurden dann die Corps.
MCC Mittelschul-CC. Zuständig für die Gymnasien.
Mensur Studentisches Fechten, eigentlich der Abstand zweier Fechter.
Moos Kleingeld.
Mütze Studentische Kopfbedeckung in den Farben der Verbindung.
N.h.B. Nachsteigen höchste Beleidigung.
Nadel Sie ist ein Erkennungszeichen und besteht aus den Farben. Sie wird in der Ecke des linken Rockaufschlags (Anzugskragen) getragen.
Nagelprobe Beweis für die vollständige Leerung eine Bierglases. Beim Stürzen des Gefässes darf nicht mehr Bier herausfliessen, als auf dem Daumennagel des Kontrollierenden haften bleibt.
Nation Landsmannschaftlich bestimmte Gruppe von Studenten an den mittelalterlichen Universitäten.
Nebentisch Die Bierscheisser dürfen nicht am Tisch der Corona bleiben. Sie begeben sich dann an den Nebentisch, welcher vom Stamm separiert ist.
nichtschlagend Verbindungen, welche die Mensur nicht kennen sind nichtschlagend.
non habeas lat. für du hast nicht.
OeCV Cartellverband der katholischen Österreichischen Studentenverbindungen
Officium offizieller Teil des Kommerse. Rauchen ist gestattet.
Orden Studentische Orden entstanden im Zusammenhang mit den Logen der Freimaurer im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Von den Landsmannschaften unterschieden sie sich durch ihr Tugendstreben und die Verpflichtung zu lebenslanger Zugehörigkeit. Trotz späterer Gegensätze zu den Freimaurern bewahrten die Orden mancherlei freimaurerisches Brauchtum, das grossenteils in den Komment der Studentenverbindungen des 19. Jahrhunderts einging. Die Studentenorden bekannten sich zu den Zielen der Französischen Revolution und wurden daher von den Behörden verboten. Ihre letzten Reste erloschen um 1815.
Pagina lat. für "Seite".
Papst Bierduell auf fünf Ganze.
Paradeschläger Rapier, welches lediglich zu Repräsentationszwecken verwendet wird.
Paragraph 11 Ulkiger Paragraph in den meisten Comments der Studentenverbindungen ("es wird fortgesoffen" u.ä.).
Patenverbindung Verbindung, welche eine andere (mit weniger Mitteln ausgestattete) Korporation auf verschiedene Weise unterstützt. Das Verhältnis wird zumeist auch schriftlich festgehalten und führt zu besonders engen Beziehungen. Die Patenverbindung der AV Froburger ist die AV Welfen in Zürich.
pauken Einüben der Mensurhiebe.
Pedell Universitätsdiener.
Pekesche Farbige Jacke, die in der Regel die Hauptfarbe der Verbindung zeigt und auf die als zahlreiche Verzierungen bunte Schnüre in den anderen Farben der Verbindung aufgenäht sind. Sie ist Bestandteil des Vollwichses
Pennalie (von lat. penna - die Feder) Schülerverbindung.
Pereat lat. er/sie/es gehe zugrunde. Gegenstück zu "vivat".
Perkussion Einfassung des Couleurbandes.
Perle Unangekneiptes Glas Wein.
Philister Mitglied einer Studentenverbindung nach Abschluß des Studiums. Heute hauptsächlich Alter Herr genannt.
Photo-X Niedere Charge. Zuständig dafür, dass an Anlässen Photos geschossen werden.
PR-X Inoffizielle Charge. Zuständig für die Werbung.
Pro poena lat. als Strafe.
Produktion Dem Amusement der versammelten Runde dienliche Darbietung einer oder mehrerer Personen.
Prügel Bezeichnung für das studentische Liederbuch.
Präsidium Vorsitz der Verbindung an einem Anlass.
Quästor Kassier der Verbindung. Seine Abkürzung ist XXX.
Rapier urspr. spezielle Schlägerform, heute Synonym für Schläger.
RG Reformgruppe.
Riesenkampf Bundeslied des Schw.StV.
SA Séction Academique
Salamander Festliche Trinkzeremonie zu bestimmten Anlässen, meist zur Ehrung einer Persönlichkeit.
SAT Schweizerische Akademische Turnerschaft. Vereinigung von derzeitig drei schlagenden Turnerschaften (AT Alemannia Basel, AT Rhenania Bern, AT Utonia Zürich).
satis "genug"
SAV Semi-Akademische Verbindung.
Schläger Studentische Fechtwaffe (Fechten), auch zur Repräsentation am Vollwichs.
Schmeissen Gleichzeitiges Leeren des Glases von mindestens zwei Personen. Bei den Froburgern bleibt das Schmeissen dem Präsidium vorbehalten.
Schmiss studentischer Ausdruck für auf der Mensur erhaltene Wunden.
Schäbiger Rest Bezeichnung für wenig Bier im Glas.
Schärpe Ein aus einem breiten farbigen Seiden- oder Atlasstreifen bestehendes Band, das zur Vollwichs oder Halbwichs gehört und über die rechte Schulter getragen wird.
sedeas / sedeatis lat. setz Dich / setzt Euch.
Senior Vorsteher der Verbindung. Er wird jeweils am AC für ein Semester gewählt. Seine Abkürzung ist X.
SG Séction Gymnasiale.
Silentium lat. Ruhe. Redeverbot.
sine lat. ohne.
sine tempore Die Veranstaltung fängt zu der angegebenen Stunde an.
Sistierung Auflösung einer Verbindung.
Spefux Interessent an der Verbindung; potentielles Neumitglied
Stall Gesamtheit aller Füxe einer Verbindung.
Stamm Einfachste Form eines Verbindungsanlasses. Gemütliche Runde im Stammlokal.
Stammbuch Erinnerungsbücher der Studenten, mit handschriftlichen Eintragungen studentischer Freunde, von Hochschullehrern usw. für die Besitzer der Stammbücher als Zeichen der Freundschaft und zur Erinnerung an die (gemeinsame) Studienzeit bzw. den Studienort; oft mit Zeichnungen ausgestattet (Szenen aus dem Studentenleben).
Stiftungsfest Feier anläßlich des Jahrestages der Gründung einer Verbindung.
Stoff In der Studentensprache übliche Bezeichnung für Bier.
Stulpe Breiter Aufschlag der Handschuhe.
StV Schweizerischer Studentenverein. Der grösste Verband farbentragender Studenten der Schweiz. Die AV Froburger ist neben der AKV Rauracia die zweite Verbindung des StVs in Basel.
Stürmer Studentische Kopfbedeckung, auch genannt "Elefantenpariser".
SWR Schweizerischer Waffenring. Vereinigung aller schlagenden Verbindungen der Schweiz.
Taufe Aufnahme eines Verbindungsmitgliedes.
Tempus Pause.
Tempus abeundi (t.a.) Muss verlangt werden, ehe man einen Verbindungsanlass verlassen darf.
Tempus fressendi (t.f.) Essenserlaubnis.
Tempus utile (t.u.) Muss verlangt werden, damit man sich für kurze Zeit von den Betrieben entfernen kann.
Totaldispensierter Mitglied ab dem zehnten Semester. Er ist nur verpflichtet, die hochoffiziellen Anlässe zu besuchen.
Tönnchen Hinterhauptcouleur; in farbentragenden Verbindungen nur für Inaktive und AHAH
Urburschenschaft Von der Wissenschaft eingeführte Bezeichnung der (speziell Jenaer) Burschenschaft der Jahre 1815/19.
Vademecum Taschenbuch, welches dem farbentragenden Studenten als Ratgeber und Wegweiser dienen soll.
VCP Vize Centralpräsident. Stellvertreter des CP.
vivat - crescat - floreat lat. lebe – wachse – blühe
Vollwichs Der Vollwichs besteht aus:
Cerevis, Flaus, Couleurband, Schärpe, Bierzipfel, Weiße Handschuhe mit Stulpen, Weiße Hose, Gürtel, Gehänge, Koppel, Paradeschläger und Scheide Schwarze Schaftstiefel oder Stulpen
Vulgo (lat. beim Volk) mit v/o abgekürzt zwischen bürgerlichem Namen und Couleurnamen gesetzt.
WAC Wissenschaftlicher Allgemeiner Convent. Referate und Diskussionen innerhalb der Verbindung.
Web-X Niedere Charge. Zuständig für den Internetauftritt der Verbindung.
Wichs Festtracht der studentischen Verbindungen.
Zipfel Schmuckanhänger aus einem Stück Couleurband und einem Schieber mit Wappen, Zirkel und Widmung. Wird zu verschiedenen Anlässen getauscht. z.B. zwischen Leibbursche und Leibfux
Zipfelhalter Clip, der am Bierglas befestigt wird und an dem die Zipfel hängen.
Zirkel Symbol einer Verbindung. Enthält in der Regel die Anfangsbuchstaben des Verbindungsnamens und des Wahlspruches der Verbindung. Der Zirkel wird hinter die Unterschrift gesetzt und auf Couleurgegenständen verwendet.
Zofingerpfütze Bezeichnung für einen äusserst kleinen Resten Bier im Glas.
Zote sexuell anzüglicher, deftiger Witz.